Guthaben auf Konten ist pro Person und Bank bis 100.000 € gesetzlich abgesichert. Wertpapiere im Depot gehören dir sowieso – sie sind bei einer Bankpleite nicht weg.
Worum geht es?
Geht eine Bank pleite, springt die gesetzliche ein. Sie schützt Guthaben auf Girokonto, , und Sparbuch bis 100.000 € pro Person und Bank. Bei einem Gemeinschaftskonto sind es 200.000 €.
In bestimmten Fällen – etwa nach einem Hausverkauf, einer Erbschaft oder einer Abfindung – sind vorübergehend bis zu 500.000 € für sechs Monate geschützt.
Diese Fragen solltest du klären
Wie ist es bei Sparkassen und Volksbanken?
Sie haben eigene Sicherungssysteme, die die ganze Bank schützen sollen, damit es gar nicht erst zur Pleite kommt. Zusätzlich gilt auch hier die gesetzliche Sicherung bis 100.000 €.
Und bei Banken im EU-Ausland?
Dort gilt die Einlagensicherung des jeweiligen Landes – ebenfalls bis 100.000 €. Wie schnell und zuverlässig gezahlt wird, hängt aber vom Land ab.
Was ist mit meinen Aktien und ETFs?
Wertpapiere im sind Sondervermögen. Sie gehören dir und werden bei einer Bankpleite auf eine andere Bank übertragen. Sie verlieren nur dann an Wert, wenn die Kurse fallen.
Wie schnell bekomme ich mein Geld?
Die gesetzliche Einlagensicherung muss innerhalb von sieben Arbeitstagen zahlen.
So gehst du Schritt für Schritt vor
- 1
Guthaben pro Bank addieren
Girokonto, Tagesgeld, Festgeld und Sparbuch zusammen.
- 2
Über 100.000 €? Aufteilen
Auf mehrere Banken verteilen.
- 3
Bei großen Einmalbeträgen aufpassen
Den Erlös aus einem Hausverkauf nicht monatelang bei einer Bank lassen.
Typische Fehler
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Panik bei Bankmeldungen
Bis 100.000 € bist du geschützt. Ruhig bleiben, nichts überstürzt abheben.
- !
Hohe Zinsen von unbekannten Banken außerhalb der EU
Dort gilt die EU-Sicherung nicht.
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Wertpapiere und Kontoguthaben verwechseln
Für das Depot gilt die Einlagensicherung nicht – es braucht sie aber auch nicht.
Vor deiner Entscheidung
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Stand: November 2026. Gesetzliche Werte werden regelmäßig angepasst – maßgeblich sind die offiziellen Stellen.
- BaFin: Verbraucherinformationen
- Polizeiliche Kriminalprävention: Betrug
- Verbraucherzentrale: Banken & Konten
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