3–6 Monatsausgaben als Reserve, je nach Jobsicherheit. Auf ein separates Tagesgeldkonto – sicher und täglich verfügbar. Der Notgroschen ist keine Geldanlage, sondern eine Versicherung.
Warum der Notgroschen zuerst kommt
Die Waschmaschine gibt auf. Das Auto braucht eine neue Kupplung. Die bringt eine Nachzahlung von 900 €. Ohne Reserve landen all diese Dinge auf dem oder der Kreditkarte – und du zahlst Zinsen auf dein Pech. Mit Reserve sind sie ärgerlich, aber keine Krise.
Ein kauft dir vor allem eines: Ruhe. Und die Freiheit, Nein zu sagen – zu einem schlechten Job, einem schlechten Kredit, einer schlechten Entscheidung unter Druck.
Wie groß sollte er sein?
| Deine Lage | Empfehlung |
|---|---|
| Angestellt, sicherer Job, keine Kinder | 3 Monatsausgaben |
| Familie, Alleinverdiener, Immobilienbesitzer | 4–6 Monatsausgaben |
| Selbstständig, befristet, unsicherer Job | 6 Monatsausgaben und mehr |
Wichtig: Ausgaben, nicht Einkommen. Wer sparsam lebt, braucht einen kleineren Notgroschen. Deinen persönlichen Wert berechnest du im Notgroschen-Rechner.
Wo du ihn parkst
- Tagesgeldkonto: täglich verfügbar, Zinsen, durch die gesetzliche bis 100.000 € pro Person und Bank geschützt.
- Nicht auf dem Girokonto: Dort verschwimmt er mit dem Alltagsgeld und wird nebenbei ausgegeben.
- Nicht in Aktien: Ein Notfall kommt gern dann, wenn die Börse gerade 30 % im Minus ist.
So baust du ihn auf
- Starte mit einem Mini-Notgroschen von 1.000 €. Schon das verändert viel.
- Richte einen Dauerauftrag ein – auch 50 € im Monat zählen.
- Nutze Sonderzahlungen: Steuererstattung, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.
- Wenn du ihn nutzen musstest: zuerst wieder auffüllen, dann weitermachen.
Vor deiner Entscheidung
Hak ab, was du schon erledigt hast. Dein Stand bleibt nur auf diesem Gerät gespeichert.
Stand: November 2026. Gesetzliche Werte werden regelmäßig angepasst – maßgeblich sind die offiziellen Stellen.
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