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TOM ERKLÄRT GELD
Ratgeber · Wohnen & Auto

Mieten oder kaufen? Die ehrliche Rechnung

Das Eigenheim gilt als beste Altersvorsorge. Manchmal stimmt das, manchmal nicht. So findest du heraus, was für dich gilt.

✍️ Tom erklärt Geld📅 Stand: November 2026ℹ️ Keine individuelle Beratung
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Tom kurz gesagt

Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete über 25–30 = Kaufen wird meist teuer. Kaufnebenkosten (oft 8–12 %) sind verloren – sie bauen kein Vermögen auf. Mieter gewinnen nur, wenn sie die Differenz wirklich anlegen.

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Der Mythos „Miete ist rausgeschmissenes Geld“

Den Satz hört man oft. Er stimmt nur halb. Auch als Eigentümer zahlst du „Miete“ – nur an andere: Zinsen an die Bank, Instandhaltung an Handwerker, Grundsteuer an die Gemeinde, an Staat und Notar. Nur die Tilgung baut wirklich Vermögen auf.

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Der Kaufpreisfaktor

Eine einfache Kennzahl: Teile den Kaufpreis durch die Jahreskaltmiete einer vergleichbaren Wohnung.

FaktorEinschätzung
unter 20Kaufen ist oft günstig
20–25Abwägen
über 25–30Mieten und Anlegen ist oft günstiger
Beispiel

Wohnung für 380.000 €, vergleichbare Kaltmiete 1.250 € (15.000 € im Jahr). Faktor: 380.000 ÷ 15.000 ≈ 25. Grenzbereich – hier entscheiden Zinsen, Wertentwicklung und deine Disziplin.

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Die Kaufnebenkosten

  • : je nach Bundesland 3,5 % bis 6,5 %.
  • Notar und Grundbuch: rund 1,5–2 %.
  • Makler: bei Wohnungen und Einfamilienhäusern teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision in der Regel; oft rund 3–3,6 % für dich.

Zusammen sind das schnell 40.000 € und mehr – Geld, das sofort weg ist. Idealerweise bezahlst du die Nebenkosten aus Eigenkapital.

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Was fürs Kaufen spricht

  • Zwangssparen: Die Tilgung passiert automatisch. Viele Mieter würden die Differenz nicht konsequent anlegen.
  • Mietfrei im Alter: Eine abbezahlte Immobilie senkt die Lebenshaltungskosten enorm.
  • Sicherheit und Gestaltungsfreiheit: keine Eigenbedarfskündigung, eigene Umbauten.
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Was fürs Mieten spricht

  • Flexibilität: Jobwechsel, Trennung, Familienzuwachs – du kannst umziehen.
  • Kein Klumpenrisiko: Dein Vermögen steckt nicht in einem einzigen Gebäude an einem Ort.
  • Keine Überraschungen: Dach, Heizung, Sonderumlage zahlt der Vermieter.
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Fair rechnen

Ein fairer Vergleich geht so: Der Mieter legt sein Eigenkapital an und spart jeden Monat genau die Differenz zwischen Kreditrate plus Instandhaltung und seiner Miete. Nach 20–30 Jahren vergleichst du: Immobilienwert minus Restschuld gegen Depotwert. Genau das macht unser Mieten-oder-Kaufen-Rechner.

Die größte Gefahr beim Kauf

Nicht der Zins, sondern zu knappe Planung. Wer bei der Rate an die Schmerzgrenze geht, hat keinen Puffer für Heizungstausch, Jobverlust oder Elternzeit. Plane die Rate so, dass du auch mit einem Einkommen weniger noch durchkommst.

Toms Check

Vor deiner Entscheidung

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Passend dazu auf meinem YouTube-KanalMieten oder kaufen – wer macht den teuersten Fehler?Ansehen →
Quellen & Stand

Stand: November 2026. Gesetzliche Werte werden regelmäßig angepasst – maßgeblich sind die offiziellen Stellen.

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