Auf Betrug hereingefallen
Geld an Betrüger überwiesen, Daten preisgegeben oder auf einen Fake-Shop hereingefallen? Jetzt zählt jede Stunde.
- Ruf sofort deine Bank an (Nummer auf der Karte oder der Webseite deiner Bank). Bitte darum, die Überweisung zurückzurufen und das Konto zu überwachen.
- Sperre Karten und Onlinebanking, wenn du PIN, TAN oder Zugangsdaten verraten hast – über die Bank oder den Sperr-Notruf 116 116.
- Ändere deine Passwörter – zuerst E-Mail und Onlinebanking, und zwar von einem anderen, sicheren Gerät.
- Sichere die Beweise: Bildschirmfotos von Nachrichten, Webseite, Überweisung und Telefonnummern. Nichts löschen.
- Erstatte Anzeige bei der Polizei. Das geht in vielen Bundesländern auch online über die Onlinewache.
Danach
- 1
Lastschrift zurückholen
Eine Lastschrift kannst du bis zu 8 Wochen nach der Abbuchung ohne Begründung zurückgeben. Bei nicht genehmigten Lastschriften sogar bis zu 13 Monate.
- 2
Kreditkarte: Rückbuchung
Hast du mit Kreditkarte bei einem Fake-Shop bezahlt, kannst du bei deiner Bank ein Rückbuchungsverfahren („Chargeback“) beantragen.
- 3
Achtung vor dem zweiten Betrug
Kurz nach einem Betrug melden sich oft angebliche „Anwälte“ oder „Rückholdienste“, die gegen Gebühr dein Geld zurückholen wollen. Das ist fast immer die nächste Abzocke.
Gut zu wissen
Du musst dich nicht schämen. Betrüger sind Profis, und sie erwischen jedes Jahr hunderttausende Menschen – auch sehr kluge. Wichtig ist nur, dass du jetzt schnell handelst.
Bei Echtzeitüberweisungen ist das Geld meist in Sekunden weg. Trotzdem lohnt sich der Anruf bei der Bank immer: Manchmal hält die Empfängerbank das Geld noch fest.
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Stand: November 2026.

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