Beim Festgeld legst du Geld für eine feste Zeit zu einem festen Zins an. Gut für Geld, das du sicher erst später brauchst. Mit einer „Zinstreppe“ bleibst du trotzdem flexibel.
Worum geht es?
ist das sichere Gegenstück zum : Du vereinbarst eine Laufzeit – zum Beispiel ein, zwei oder fünf Jahre – und einen festen Zins. Der Zins ist garantiert, auch wenn die Zinsen am Markt fallen.
Der Preis dafür: Bis zum Ende der Laufzeit kommst du in der Regel nicht an dein Geld. Deshalb gehört der nie aufs Festgeld.
Diese Fragen solltest du klären
Was passiert am Ende der Laufzeit?
Bei vielen Banken wird das Geld automatisch aufs Verrechnungskonto überwiesen, bei manchen automatisch neu angelegt – oft zu schlechteren Konditionen. Notiere dir das Ende im Kalender.
Kann ich vorzeitig kündigen?
In der Regel nicht. Nur in Ausnahmefällen gegen eine Gebühr.
Wann werden die Zinsen gezahlt?
Meist jährlich oder am Ende der Laufzeit. Achtung bei der Steuer: Werden alle Zinsen am Ende gezahlt, kann das in einem Jahr den Freibetrag übersteigen.
Die Zinstreppe
Du willst 20.000 € sicher anlegen, aber nicht alles für fünf Jahre festlegen. Dann teilst du auf:
| Betrag | Laufzeit |
|---|---|
| 5.000 € | 1 Jahr |
| 5.000 € | 2 Jahre |
| 5.000 € | 3 Jahre |
| 5.000 € | 4 Jahre |
Jedes Jahr wird ein Teil frei. Brauchst du ihn nicht, legst du ihn wieder für vier Jahre an. So hast du regelmäßig Zugriff und profitierst trotzdem von höheren Zinsen für längere Laufzeiten.
So gehst du Schritt für Schritt vor
- 1
Klären, wann du das Geld brauchst
Nur Geld anlegen, das du in der Laufzeit sicher nicht brauchst.
- 2
Angebote vergleichen
Effektiver Zins, , Land der Bank.
- 3
Laufzeitende in den Kalender
Und rechtzeitig entscheiden, was danach passiert.
Typische Fehler
- !
Notgroschen festlegen
Dann musst du im Notfall den nutzen.
- !
Alles auf eine lange Laufzeit
Eine Zinstreppe ist flexibler.
- !
Automatische Wiederanlage übersehen
Prüfe die Bedingungen.
Vor deiner Entscheidung
Hak ab, was du schon erledigt hast. Dein Stand bleibt nur auf diesem Gerät gespeichert.
Stand: November 2026. Gesetzliche Werte werden regelmäßig angepasst – maßgeblich sind die offiziellen Stellen.
- BaFin: Verbraucherinformationen
- Polizeiliche Kriminalprävention: Betrug
- Verbraucherzentrale: Banken & Konten
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