Stirbt ein Elternteil oder Hauptverdiener, bekommt die Familie eine vereinbarte Summe. Eine Risikolebensversicherung ist günstig – oft deutlich unter 20 € im Monat für junge Nichtraucher – und für Familien mit Kindern oder Krediten sehr wichtig.
Worum geht es?
Die zahlt nur im Todesfall. Überlebst du die Laufzeit, gibt es kein Geld zurück – genau deshalb ist sie so günstig. Sie ist eine echte Versicherung, keine Geldanlage.
Wichtig ist sie für alle, deren Tod andere in finanzielle Not bringen würde: Familien mit Kindern, Paare mit einem Hauptverdiener und Menschen mit einem Immobilienkredit.
Diese Fragen solltest du klären
Wie hoch sollte die Summe sein?
Faustregel: drei bis fünf Bruttojahresgehälter, plus offene Kredite. Damit die Familie Zeit hat, sich neu zu ordnen.
Wie lange sollte sie laufen?
Bis die Kinder selbstständig sind oder der Kredit abbezahlt ist.
Wer sollte Versicherungsnehmer sein?
Bei unverheirateten Paaren kann die Auszahlung erbschaftsteuerpflichtig sein. Das lässt sich vermeiden, wenn der Partner selbst Versicherungsnehmer und Beitragszahler ist („über Kreuz“).
So gehst du Schritt für Schritt vor
- 1
Bedarf berechnen
Wie viel bräuchte die Familie?
- 2
Angebote vergleichen
Die Preise unterscheiden sich stark.
- 3
Gesundheitsfragen ehrlich beantworten
Sonst droht im Ernstfall Streit.
Typische Fehler
- !
Kapitallebensversicherung statt Risikoschutz
Teuer und für den Schutz der Familie meist schlechter.
- !
Zu geringe Summe
50.000 € sind schnell aufgebraucht.
Vor deiner Entscheidung
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Stand: November 2026. Gesetzliche Werte werden regelmäßig angepasst – maßgeblich sind die offiziellen Stellen.
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