Wohngeld ist ein Zuschuss zur Miete oder für Eigentümer zu den Wohnkosten. Seit der Reform 2023 haben viel mehr Menschen Anspruch – besonders Rentner mit kleiner Rente. Ein Antrag lohnt sich fast immer.
Worum geht es?
bekommt, wer über ein eigenes Einkommen verfügt, das aber für die Wohnkosten knapp ist. Es ist kein Almosen, sondern ein Rechtsanspruch. Für Eigentümer heißt es Lastenzuschuss.
Seit 2023 („Wohngeld-Plus“) gibt es deutlich mehr Geld und viel mehr Berechtigte. 2025 wurde es erneut erhöht. Viele Rentner mit Renten um 1.000 bis 1.500 € haben Anspruch – stellen aber nie einen Antrag.
Diese Fragen solltest du klären
Wer bekommt kein Wohngeld?
Wer Bürgergeld bzw. Grundsicherung, Grundsicherung im Alter oder BAföG bekommt – dort sind die Wohnkosten schon berücksichtigt.
Wie viel bekomme ich?
Das hängt von Einkommen, Haushaltsgröße, Miete und Wohnort ab. Mit dem Wohngeldrechner des Bundesbauministeriums kannst du es in wenigen Minuten schätzen.
Wo stelle ich den Antrag?
Bei der Wohngeldstelle deiner Stadt- oder Gemeindeverwaltung – in vielen Orten auch online.
Wie lange wird es gezahlt?
Meist für zwölf Monate. Danach musst du einen neuen Antrag stellen – am besten zwei Monate vorher.
So gehst du Schritt für Schritt vor
- 1
Anspruch mit dem Wohngeldrechner prüfen
Einkommen, Miete und Haushaltsgröße eingeben.
- 2
Unterlagen sammeln
Mietvertrag, Einkommensnachweise, Rentenbescheid.
- 3
Antrag stellen
Gezahlt wird ab dem Monat des Antrags.
- 4
Weiterbewilligung im Kalender
Zwei Monate vor Ablauf.
Typische Fehler
- !
Gar nicht beantragen
Viele verschenken jeden Monat Geld.
- !
Einkommensänderungen nicht melden
Das führt zu Rückforderungen.
Vor deiner Entscheidung
Hak ab, was du schon erledigt hast. Dein Stand bleibt nur auf diesem Gerät gespeichert.
Stand: November 2026. Gesetzliche Werte werden regelmäßig angepasst – maßgeblich sind die offiziellen Stellen.
Fehler entdeckt? Schreib mir – ich korrigiere es schnell.

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